Lux aeterna - Ein Musikfest für die Seele

Wenn Hamburg im Februar im grautrüben Nieselregen versinkt, stellt sich die Frage nach dem Sinn des Seins noch etwas drängender als sonst. Eine wärmende, sinnliche Antwort bietet das Festival Lux aeterna. Wer seine Schritte zu den hellerleuchteten Konzerthäusern und Kirchen lenkt, kann sich dort von Musik umhüllen lassen, die uns auf einer besonderen, unterbewussten Ebene anspricht. Denn Musik fungiert seit jeher als Metapher für eine Welt jenseits unserer Vorstellungskraft – und als Brücke zu ihr. Im Frühjahr 2019 findet die nächste Ausgabe des Festivals statt.

Das war Lux aeterna 2017: Spiritualität und Transzendenz

Bereits zum dritten Mal hat Lux aeterna als »Musikfest für die Seele« Klänge, Stile und Werke vereint, die um Spiritualität und Transzendenz kreisen – und Gelegenheit bieten, sich in hektischen Zeiten mit den grundlegenden Fragen des Daseins zu beschäftigen. Wieder haben sich dazu die Elbphilharmonie und Hamburgs große Orchester und Kirchen zusammengetan, um über drei Wochen hinweg ein vielseitiges Programm anzubieten.

Von Arvo Pärt bis zur weltweit ersten Achtsamkeits-Oper

Die Eröffnung übernahm eine musikalische Gesandtschaft aus dem Baltikum, die ihre Zuhörer in die religiös geprägte Klangwelt des estnischen Komponisten Arvo Pärt entführte. Meditation stand im Mittelpunkt der vierstündigen Achtsamkeits-Oper »Lost in Thought«. Den Abschluss Ende Februar bildete Benjamin Brittens Oper »Curlew River« mit dem tiefschürfenden Sänger Ian Bostridge, die den Bogen schlägt zwischen Christentum und Buddhismus. Ergänzt wurde das Programm durch Konzerte verschiedenster Genres, von elektronischer Musik, über fernöstliche Klänge bis Folk.